Eine Anlage steht. Auf dem Display erscheint E siebenunddreißig. Wo beginnt die Fehlersuche? Dieses Beispiel zeigt, wie OnLumis einen Servicetechniker von der ersten Frage bis zum Berichtsentwurf unterstützt. Wir begleiten den aufgezeichneten Durchlauf der MX vierhundert und erklären, welche Informationen dahinterstehen. Die Aufnahme arbeitet mit ausgeschaltetem Reasoning. Die Daten stammen aus dem fiktiven Unternehmen Müller Maschinenbau. Zur Verfügung stehen unter anderem Bedienungsanleitung, Wartungshandbuch, eine Anleitung zur Fehlersuche und frühere Serviceberichte. Hinzu kommen ein Servicebulletin und interne Übergaben. Damit treffen dokumentierte Prüfschritte auf Erfahrungen aus vergangenen Einsätzen. Die eingeblendeten Quellen stammen aus dieser Demowissensbasis. Es handelt sich nicht um eine Live-Verbindung zur Maschine. Der Techniker fragt: Die MX vierhundert zeigt E siebenunddreißig und stoppt nach fünf Sekunden. Was soll ich zuerst prüfen? OnLumis nennt in der Aufnahme Sensor, Steckverbindung und Diagnoseeingang. Die Antwort bündelt Hinweise aus mehreren Dokumenten. Die Quellennummern machen die Fundstellen zugänglich. Gezeigt wird damit eine konkrete Orientierung für die Fehlersuche, die der Techniker anhand der Unterlagen prüfen kann. Vor der Suche werden Dokumente in Textabschnitte aufgeteilt und durchsuchbar gemacht. Bei einer Frage kombiniert OnLumis die Suche nach Begriffen mit einer Suche nach inhaltlicher Ähnlichkeit. Zugriffsrechte begrenzen dabei die verfügbaren Dokumente. Ein weiterer Schritt sortiert die Treffer nach Relevanz. Aus ausgewählten Textstellen formuliert das Sprachmodell die Antwort. In dieser Aufnahme gelangen pro Frage acht Textabschnitte in den Kontext. Auch bei ausgeschaltetem Reasoning bleiben Suche und Auswahl der Belege aktiv. Die nächste Frage lautet: Gab es bereits ähnliche Fälle, und welche Ursachen wurden tatsächlich gefunden? Maschine und Fehlercode müssen nicht erneut genannt werden. Der Gesprächskontext wird für die weitere Suche genutzt. Die Antwort nennt unterschiedliche Ursachen aus früheren Einsätzen: Verschmutzung, eine Steckverbindung, einen Sensordefekt, Kabelbruch und Feuchtigkeit. So wird vorhandene Serviceerfahrung wieder nutzbar. Derselbe Fehlercode bedeutet eben nicht automatisch dieselbe Ursache. Nun grenzt der Techniker weiter ein: Welche Prüfungen sind direkt vor Ort möglich, ohne ein Ersatzteil? OnLumis bezieht sich auf die bisherige Fehlersuche und unterscheidet Prüfschritte vom Teiletausch. Im Beispiel erscheinen Reinigung und Ausrichtung, Steckverbindung und Signalbeobachtung. Die gezeigte Fähigkeit ist die situationsbezogene Aufbereitung: Aus umfangreichen Unterlagen wird eine überschaubare Auswahl für den nächsten Arbeitsschritt. Zum Schluss meldet der Techniker: Sensor verschmutzt, gereinigt, Testlauf erfolgreich. Daraus entsteht ein strukturierter Servicebericht als Entwurf. Wichtig ist die Grenze dieser Aufnahme: Der Entwurf ergänzt auch Maßnahmen und eine Produktionsfreigabe, die der Techniker nicht bestätigt hat. Solche Angaben müssen vor der Übernahme geprüft oder entfernt werden. Der Nutzen liegt in der vorbereiteten Dokumentation. Welche Arbeiten tatsächlich durchgeführt wurden, bestätigt weiterhin der Techniker. Der Durchlauf verbindet vier Fähigkeiten: Wissen über mehrere Dokumente finden, Rückfragen im Gesprächskontext verstehen, Erfahrungen für eine konkrete Situation aufbereiten und einen Berichtsentwurf erstellen. Quellen helfen beim Nachprüfen. So kann OnLumis Suche, Rückfragen und Schreibarbeit unterstützen. Das Beispiel zeigt diese Arbeitsweise; eine gemessene Zeitersparnis lässt sich daraus noch nicht ableiten. Wie viel Zeit verbringt ein Techniker heute mit Suche, Rückfragen und anschließender Dokumentation? Genau dort beginnt das Gespräch darüber, welchen Beitrag OnLumis in Ihrem Service leisten kann.